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Andrew Taylor Still und die Anfänge der Osteopathie 

A.T. Still wurde im Jahre 1828 in Tennessee geboren. Als drittes von neun Kindern wuchs er in einer sehr durch den Glauben geprägten Familie und Zeit auf. Viele Prediger waren auch Ärzte. Der Mensch und sein Körper galten als perfekte Schöpfung, welche es nicht zu verpfuschen galt. Die Möglichkeiten der damaligen Medizin jedoch waren beschränkt, was Still zu eigenen Ideen und Forschungen motivierte.

Seine Anatomiekenntnisse eignete sich Still in Form von Selbststudien an, bei der Jagd und an Studien menschlicher Knochen aus Gräbern. Dabei galt seine größte Aufmerksamkeit den Knochen, Gelenken und Muskeln. Durch ständiges Befühlen dieser Strukturen konnte er bald blind erkennen, wenn es geringfügige Veränderungen an diesen Geweben gab. Krankheit entsteht, wenn Gefäße oder Nerven komprimiert werden, so Still. Dies hat zur Folge, dass über kurz oder lang körpereigene Regulationsmechanismen überlasten und versagen.

Erfolge der derzeitigen konventionellen Medizin ließen zu wünschen übrig, was Still in der eigenen Familie schmerzlich zu spüren bekam. Trotzdem stieß er mit seinem neuen Gedankenmodell der Krankheitsentstehung auf viel Widerstand in der Ärzteschaft. Er studierte selbst Medizin, wobei er sich nie als Arzt in einer Praxis niederließ. Er zog übers Land und versuchte den Menschen mit einem Sack voll Knochen und Vorträgen, seine Erkenntnisse näher zu bringen.

Geburtsort der Osteopathie ist Kirksville in Missouri. Dort eröffnete er seine Praxis und untersuchte und behandelte Patienten in einer Art, wie sie noch heut gelehrt wird. Durch behutsame Handgriffe löste er Gelenkblockaden und verhärtete Gewebe, um Blut- und Lymphfluß frei zirkulieren zu lassen. Dies verbessert auch die Funktion des Nervensystems, was Schmerzen lindert.

Schon bald sprachen die Erfolge für sich und die Praxis war überfüllt. Zudem kamen immer mehr interessierte Menschen, welche diese "Kunst" des Heilens von Still erlernen wollten. Im Jahre 1892 gründete Still in Kirksville die American School of Osteopathy (heute Kirksville College of Osteopathic Medicine). Einer der noch heute bekanntesten Schüler war W.G. Sutherland. Er entwickelte den kraniosakralen Bereich der Osteopathie. Ein weiterer Schüler Still`s war J.M. Littlejohn, der Begründer der ersten europäischen Schule für Osteopathie in England im Jahre 1917.

Die geschichtlichen Anfänge der Osteopathie sind hier in stark gekürzter Fassung dargestellt. Bei Interesse bitte ich Sie, in entsprechender Literatur nach zu lesen.

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Marlen Skalla - Telefon 09072 922190 | marlen.skalla@gmx.de